LSD

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Die farblose serotoninverwandete Droge LSD (= Lysergsäurediethylamid; umgangssprachlich auch als Acid bezeichnet), ein chemisch hergestelltes Derivat der Lysergsäure, die als Mutterkornalkaloid auch in der Natur vorkommt, ist eines der stärksten bekannten Halluzinogene, das schon in sehr geringen Dosen lang andauernde pseudohalluzinogene Wirkungen hervor.

Die Droge wird normalerweise auf Papierstücke aufgebracht, sogenannte Tickets, Pappen oder Trips, die dann gelutscht oder geschluckt werden. Man kann LSD aber auch als Lösung in Wasser (sogenanntes Liquid oder auch Drops [= mit Pipette getropft]), auf Würfelzucker, als Kapsel- oder in Tablettenform einnehmen (spezielle Tabletten sind kleine Krümelchen, die eine gewünschte Dosis enthalten und als „Micro“ bezeichnet werden. Die Gelatinekapseln sind leer, nur die Kapselhülle selbst wird mit LSD-Lösung benetzt und getrocknet). Mikros werden in der Regel in einer Flasche (1–1,5 l) mit Trinkflüssigkeit (Cola, Eistee, Wasser usw.) aufgelöst und mit mehreren Leuten getrunken, da sie viel stärker als die üblichen Trips oder Pappen sind. Ein einzelnes Mikrokügelchen kann bis zu 800 µg LSD enthalten, wogegen ein normaler Trip nur 25–250 µg LSD enthält.

Das Einsetzen der Wirkung kann von zehn Minuten bis zu drei Stunden schwanken. Diese Dauer hängt von individuellen persönlichen Eigenschaften des Konsumenten ab, sowie der Dynamik des unbewussten Materials. Die Dauer eines unkomplizierten LSD-Erlebnisses liegt in der Regel zwischen fünf und zwölf Stunden, abhängig von Dosierung, Körpergewicht und Alter. Sandoz’ Beipackzettel von Delysid beschreibt: „[Es] können gelegentlich gewisse Nachwirkungen in Form phasischer Affektstörungen noch während einiger Tage andauern“.

Sowohl das Betäubungsmittelgesetz in Deutschland als auch das Suchtmittelgesetz in Österreich stufen LSD als nicht verkehrsfähig ein.

Geschichte

Der Chemiker Albert Hofmann stellte am 16. November 1938 erstmals im Rahmen seiner Forschung zum Mutterkorn Lysergsäurediethylamid her. Sein Ziel war die Entwicklung eines Kreislaufstimulans. Nachdem diese erhoffte Wirkung von LSD im Tierversuch nicht eintrat, verlor Hofmann zunächst das Interesse und archivierte seine Forschungsergebnisse. Am 16. April 1943 entschied sich Hofmann, mögliche Wirkungen von LSD erneut zu prüfen; er vermutete, bei den ersten Versuchen etwas übersehen zu haben. Bei seinen Arbeiten mit LSD bemerkte Hofmann an sich selbst eine halluzinogene Wirkung, die er zunächst nicht erklären konnte. So vermutete er, LSD sei durch unsauberes Arbeiten durch die Haut von seinem Körper aufgenommen worden.

Er wiederholte dieses Erlebnis am 19. April 1943 durch die Einnahme von 250 Mikrogramm LSD. Verglichen mit der Wirksamkeit der damals bekannten Mutterkornalkaloide entsprach das der kleinsten Menge, bei der man noch eine Wirkung hätte erwarten können. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese Menge bereits dem Zehnfachen der normalerweise wirksamen Dosis (ab ca. 20 µg) von Lysergsäurediethylamid entsprach. Dieses Datum gilt heute als Zeitpunkt der Entdeckung der psychoaktiven Eigenschaften des LSD. Der Jahrestag wird von popkulturellen LSD-Anhängern als „Fahrradtag“ (Bicycle Day) gefeiert, da Hofmann am Beginn seines bewusst induzierten Rauscherlebnisses mit dem Fahrrad nach Hause fuhr.

Die Firma Sandoz, in deren Auftrag Hofmann forschte, brachte 1949 das Präparat unter dem Namen „Delysid“ in den Handel.

Psychische Risiken

In einer Studie mit Beteiligung der Johns Hopkins University wurde ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Gebrauch „klassischer“ psychedelischer Substanzen und einem stark reduzierten Risiko psychischer Belastungszustände festgestellt. Der Hauptteil der Studie besteht jedoch aus der Feststellung, dass es einen ebenfalls signifikanten Zusammenhang zwischen dem Gebrauch „klassischer“ psychedelischer Substanzen und einem stark reduzierten Risiko für Suizide und Suizidversuche gibt. Für die Studie wurden die Daten von über 200.000 US-Amerikanern ausgewertet. In ihrer Schlussfolgerung kommen die Autoren auf der Grundlage neuer und alter Studien zu dem Schluss, dass psychedelische Substanzen kein signifikantes Risiko für die mentale Gesundheit zu beherbergen scheinen und Potential in der medizinischen Anwendung in diesem Bereich besitzen könnten.

Nutt et al. befanden das Eigenschädigungspotential von LSD im Vergleich zu anderen psychotropen Substanzen als eher gering, während das Fremdschädigungspotential von LSD als nicht vorhanden eingestuft wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2010 im Fachjournal The Lancet veröffentlicht.

Hofmann warnt, dass selbst Menschen mit einer stabilen Persönlichkeit und guter Vorbereitung eine LSD-Psychose erleiden können. Durch gründliche Vorbereitung lassen sich laut Hofmann die vielfältigen Gefahren für Gesundheit und Leben, die vor allem durch die Halluzinationen und den Realitätsverlust bestehen, deutlich vermindern, aber nicht ausschließen:

„[Im] manischen, hyperaktiven Zustand kann das Gefühl der Allmacht oder der Unverletzlichkeit schwere Unglücksfälle zur Folge haben. Solche haben sich ereignet, wenn ein Berauschter in seiner Verwirrung sich vor ein fahrendes Auto stellte, weil er unverwundbar zu sein meinte, oder im Glauben, fliegen zu können, aus dem Fenster sprang. Die Zahl derartiger LSD-Unglücksfälle ist aber nicht so groß, wie man nach den Meldungen, die von den Massenmedien sensationell aufgearbeitet werden, annehmen könnte. Trotzdem müssen sie als ernste Warnungen dienen.“

Als Paradebeispiel für die Gefahren von LSD diente jahrelang der angeblich von Albert Hofmann berichtete und von der CIA bestätigte Unfall, in dem tatsächlich ein Mensch aus dem Fenster sprang: Ein CIA-Mitarbeiter verabreichte dabei einem Bekannten auf einer Party ohne dessen Wissen LSD. Dieser geriet dadurch in einen Angstzustand und stürzte sich aus dem Fenster. Allerdings haben spätere Untersuchungen gezeigt, dass der angeblich Verunglückte wahrscheinlich ermordet und aus dem Fenster geworfen wurde. Viele LSD-Horrorgeschichten beruhen auf Legenden, die die US-Regierungsbehörden in den 1960ern und 1970ern in die Welt setzten (ähnliche Geschichten wurden über die Folgen des Marihuanakonsums kolportiert), um den LSD-Konsum zu diskreditieren.

LSD wurde zunächst in der so genannten "psychedelischen Therapie" eingesetzt, etwa bei schwer Krebskranken oder bei Alkoholikern.[43] Ihr Ziel war es, die Probanden durch ein erschütterndes ekstatisches, stark religiös bzw. mystisch gefärbtes Erlebnis angstfreier zu machen bzw. vom Alkoholismus abzubringen. In seiner Studie zu diesem Thema spricht der Pionier der therapeutischen LSD-Forschung in Deutschland, Hanscarl Leuner, von einer Art "Heilung durch Religion". Auch heute noch wird LSD im Rahmen der Psychotherapie als so genannte psycholytische Psychotherapie verwendet. Bei allen durch die Forschung bestätigten Vorzügen hat diese Therapieform jedoch auch Schattenseiten, insbesondere wegen des Machtgefälles zwischen dem Therapeuten und dem durch die Einnahme von LSD hoch suggestibel gemachten Therapie-Klienten. Eine qualifizierte Ausbildung und Supervision der Therapeutinnen und Therapeuten ist schon deshalb kaum möglich, weil die Behandlungen - von Ausnahmegenehmigungen abgesehen - vorwiegend in der Illegalität stattfinden. LSD zur Behandlung von Alkoholismus

Studien in den 1950er Jahren stellten bei der Behandlung von Alkoholismus mit LSD eine Erfolgsrate von 50 Prozent fest. Allerdings wurden einige LSD-Studien wegen methodischer Mängel kritisiert und unterschiedliche Gruppen hatten unterschiedliche Ergebnisse. In einem 1998 veröffentlichten Artikel wurden die Arbeiten zu dem Thema erneut untersucht. Man folgerte, dass die Frage der Effizienz von LSD in der Behandlung von Alkoholismus bisher unbeantwortet ist.[50] Eine 2012 veröffentlichte Metaanalyse bestätigte dagegen die Ergebnisse der ursprünglichen Studien und konstatierte eine heilsame Wirkung. Versuche, LSD als Waffe für Geheimdienste einzusetzen

Von den 1950er bis zu den 1970er Jahren, in der Zeit des Kalten Krieges, wurden sowohl in der Sowjetunion als auch in den Vereinigten Staaten Versuche mit dem Ziel der Bewusstseinskontrolle von Menschen durchgeführt. Teilziele waren Gehirnwäsche und die Entwicklung von Wahrheitsseren, die in Verhören von Gegnern diese zwingen sollten, alles, was sie wussten, zu offenbaren. In den USA wurde im Rahmen groß angelegter, geheimer Forschungsprogramme des Geheimdienstes CIA die Wirkung von LSD erforscht. Die meisten dieser Experimente wurden an tausenden von unfreiwilligen und unwissenden Testpersonen durchgeführt, wobei es auch zu Todesfällen kam. Nach Aufdeckung der Programme kam es zu mehreren parlamentarischen Untersuchungen und Gerichtsverfahren. Näheres siehe für die Zeit von 1951 bis 1953 unter Operation Artischocke und für 1953 bis Mitte der 1970er Jahre unter MKULTRA.

Laut dem 2014 erschienenen Buch Operation Paperclip von Annie Jacobsen forschte der CIA in den USA mit ehemaligen Nazi-Größen an biologischer Kriegsführung und Psychodrogen. In der Operation Bluebird wurde in der von den USA besetzten Zone Deutschlands im Lager Camp King in Oberursel bei Frankfurt LSD gegen russische Gefangene als „Wahrheitsserum“ bei Verhören eingesetzt. LSD in den 1960er Jahren

Im Rahmen eines Teilprojektes vom MKULTRA nahm auch Ken Kesey, der nach seiner Militärzeit einige Zeit als Pfleger in einer Nervenklinik arbeitete, dort als Versuchsperson an LSD-Experimenten teil. Ken Kesey ging wie der Psychologe Timothy Leary in Berkeley (wo ebenfalls im Rahmen vom MKULTRA geforscht wurde) davon aus, dass LSD die Persönlichkeit von Menschen durch Bewusstseinserweiterung befreien und verbessern könnte und so auch die Gesellschaft positiv verändern könnte. Er gründete eine Hippie-Gruppe, die Merry Pranksters, die mit einem bunt bemalten Schulbus, dem FURTHER (engl. weiter; fördern, unterstützen, vorantreiben), durch die USA fuhren und überall sogenannte Acid-Tests veranstalteten, bei denen zum Testen Lysergsäurediethylamid an das Publikum verteilt wurde. Bei diesen LSD-Happenings traten als Band die Grateful Dead auf. Da LSD damals noch legal war, konnte so die Idee und die Praxis des LSD-Gebrauchs stark die Hippieära der Endsechziger mitprägen. Die Fahrt der Merry Pranksters wurde vom Autor Tom Wolfe, der einige Zeit in dem Bus mitfuhr, in dem Buch Electric Kool-Aid Acid Test literarisch verewigt. Verbot

Als Timothy Leary in den 1960er Jahren den Massenkonsum von LSD in den USA propagierte, übte Albert Hofmann starke Kritik. Nach dem Verbot von 1966 in den USA und der Einstufung als nicht verkehrsfähiger Stoff in Deutschland 1971 kam die Forschung an LSD-haltigen Therapeutika weitgehend zum Erliegen.

Als Droge wurde es aufgrund des nicht vorhandenen Abhängigkeitspotentials und der starken Toleranzbildung ebenfalls weitgehend zurückgedrängt. Da sich LSD im Gegensatz zu den meisten anderen Drogen nicht zum täglichen Konsum eignet, ist die nachgefragte Menge für den Drogenhandel unbedeutend, und da keine Abhängigkeit auftritt, sind Konsumenten auch nicht gezwungen, hohe Preise wie z. B. für Heroin oder Kokain zu bezahlen. Aktuelle Lage

Erst in den 1980er Jahren gewann LSD als Partydroge in der Technoszene wieder an Beliebtheit. Nachdem der Konsum von LSD nach Schätzungen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Anfang des letzten Jahrzehnts zurückgegangen war, ist seit 2008 wieder ein leichter Anstieg bei den Erstkonsumenten zu vermerken.

Seit etwa 1990 erlebt die Halluzinogenforschung eine Renaissance.Im Dezember 2007 wurde dem Schweizer Psychiater Peter Gasser bewilligt, eine Studie zur psychotherapeutischen Behandlung mit LSD an Patienten mit Krebs im Endstadium durchzuführen.[60] [61][62] Die Ergebnisse sind vielversprechend, jedoch ist die Versuchsgruppe mit 12 Personen zu klein, um statistisch repräsentativ sein zu können.

LSD wird von einigen Konsumenten als Entheogen betrachtet, weil sie das Gefühl haben, mit einer größeren spirituellen oder kosmischen Ordnung in Kontakt zu treten. Einige Konsumenten berichten von Einsichten in die Funktionsweise des Gehirns, und einige erfahren langanhaltende Veränderungen ihrer Lebensperspektiven.[65] Einige Konsumenten betrachten LSD als „religiöses Sakrament“, oder als ein „mächtiges Werkzeug, um mit dem Göttlichen in Kontakt zu treten“. Stanislav Grof schreibt, dass die während LSD-Erlebnissen beschriebenen mystischen und religiösen Erfahrungen sich nicht zu unterscheiden scheinen von ähnlichen Beschreibungen in heiligen Schriften der Weltreligionen und Texten antiker Zivilisationen.[66] Wirkung bei Spinnen

Sektorspinnen (Zygiella x-notata, früher Zilla x-notata) bauen unter LSD-Einfluss Netze mit erhöhter Zunahme der Winkelregelmäßigkeit. Man geht von einer Steigerung des Assoziationstempos bei der Anlage der Radialfäden aus, sowie der besseren Verwertung des sensiblen Kontrollreizes. Dabei lag eine qualitative Steigerung einer spontanen Leistung durch LSD vor. Bei der Gabe von Mescalin wurden die Netze unregelmäßig und die Abweichung der Netzwinkelgröße nahm zu. Mit diesen Experimenten wollte man die Wirkungsweise von LSD gegenüber Mescalin abgrenzen, die im Menschen kaum unterschiedliche Wirkungen erzielen.[67] Rechtsstatus

LSD ist in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner Aufführung in der Anlage 1 BtMG ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis ist grundsätzlich strafbar. Weitere Informationen sind im Hauptartikel Betäubungsmittelrecht in Deutschland zu finden.

Mit der vierten Betäubungsmittel-Gleichstellungsverordnung (4. BtMGlV)[68] vom 21. Februar 1967, in Kraft getreten am 25. Februar 1967, wurde LSD in der Bundesrepublik Deutschland den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften des Opiumgesetzes, dem Vorläufer des heutigen BtMG, unterstellt.

1966 wurde Lysergsäurediethylamid in den USA verboten. In Österreich wurde Lysergsäurediethylamid 1971 verboten.

Lysergsäurediethylamid fällt außerdem unter die Kontrolle des Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel (1961) und der Konvention über psychotrope Substanzen (1971), welche von den Vereinten Nationen beschlossen wurden.


Literatur und Weblinks

   Günter Amendt: Die Legende vom LSD. Zweitausendeins, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-86150-862-5.
   Stanislav Grof: LSD-Psychotherapie. Klett-Cotta, Stuttgart 2000, ISBN 3-608-94017-0
   Albert Hofmann: LSD – mein Sorgenkind. Die Entdeckung einer „Wunderdroge“. Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-94300-5
   Aldous Huxley: Die Pforten der Wahrnehmung. Himmel und Hölle. Piper, München 2001, ISBN 3-492-20006-0
   Hanscarl Leuner: Halluzinogene. Psychische Grenzzustände in Forschung und Psychotherapie, Bern, Stuttgart, Wien 1981. ISBN 978-3456809335
   Wolfgang Schmidbauer, Jürgen vom Scheidt: Handbuch der Rauschdrogen. Fischer, Frankfurt/M. 2004, ISBN 3-596-16277-7
   Torsten Passie, John H. Halpern, Dirk O. Stichtenoth, Hinderk M. Emrich, Annelie Hintzen: The Pharmacology of Lysergic Acid Diethylamide: A Review. In: CNS Neuroscience & Therapeutics. 14, 2008, S. 295–314, doi:10.1111/j.1755-5949.2008.00059.x.

Dokumentarfilm

   The Substance – Albert Hofmann’s LSD.[69] Schweiz 2011, Regie Martin Witz.

Weblinks

Commons: LSD – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
   LSD. In: Erowid. (englisch)
   TiHKAL: LSD (englisch)
   Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA): Lysergid (LSD) (deutsch)
   Informationen des National Institute on Drug Abuse: InfoFacts: Hallucinogens – LSD, Peyote, Psilocybin, and PCP. (englisch)
   isomerdesign.com: LSD-25 (englisch)

Einzelnachweise

   Eintrag zu Lysergsäurediethylamid. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 5. Juni 2014.
   SWGDRUG Monographs: LYSERGIC ACID DIETHYLAMIDE (PDF; 242 kB), abgerufen am 20. Mai 2013.
   Eintrag zu LSD in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM).
   Datenblatt Lysergic acid diethylamide bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 7. April 2011 (PDF).
   Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
   E. Rothlin: LYSERGIC ACID DIETHYLAMIDE AND RELATED SUBSTANCES. In: Annals of the New York Academy of Sciences. 66, 1957, S. 668–676, doi:10.1111/j.1749-6632.1957.tb40756.x.
   Albert Hofmann: LSD – mein Sorgenkind. Die Entdeckung einer „Wunderdroge“. DTV, 2006. PDF
   Alfons Metzner: „Weltproblem Gesundheit“, Imhausen International Company mbh, Lahr (Schwarzwald) 1961, S. 94
   Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA): Drug profiles, Lysergid (LSD)
   Matthias Bastigkeit: Rauschgifte: ein naturwissenschaftliches Handbuch, Govi-Verlag Eschborn, 2003 ISBN 3-7741-0979-6
   Alexander and Ann Shulgin: LSD. In: TiHKAL. Transform Press, Berkeley 1997, ISBN 0-9630096-9-9
   George K. Aghajanian & Oscar H. L. Bing: Persistence of lysergic acid diethylamide in the plasma of human subjects. In: Clinical Pharmacology and Therapeutics. Vol. 5, 1964, S. 611–614 (PDF; 229 KB)
   Damon I. Papac & Rodger L. Foltz: Measurement of lysergic acid diethylamide (LSD) in human plasma by gas chromatography/negative ion chemical ionization mass spectrometry. In: Journal of Analytical Toxicology. Vol. 14, No. 3, Mai/Juni 1990, S. 189–190 (PDF; 187 KB)
   Stanislaf Grof: Topographie des Unbewussten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung. Seite 30. Klett-Cotta, 2002.
   Gerhard Gründer, Otto Benkert, Handbuch der Psychopharmakotherapie, 2. Auflage, Springer Verlag, 2011, ISBN 3-642-19843-0, S. 914
   Stanislav Grof: LSD-Psychotherapie. S. 20 & 24, Klett-Cotta, Stuttgart 2000, ISBN 3-608-94017-0
   [..] Because of the unpredictability of psychedelic drug effects, any use carries some risk. Dependence and addiction do not occur, but users may require medical attention because of “bad trips.” [..] Brunton, Laurence, Blumenthal, Donald, Buxton, Iain, and Parker, Keith: Goodman and Gilman's Manual of Pharmacology and Therapeutics, 2008, S. 398 ISBN 0-07-144343-6 doi:10.1036/0071443436
   Lüscher C, Ungless MA: The mechanistic classification of addictive drugs. In: PLoS Med.. 3, Nr. 11, November 2006, S. e437. doi:10.1371/journal.pmed.0030437. PMID 17105338. PMC: 1635740 (freier Volltext).
   D. E. Nichols: Hallucinogens. In: Pharmacology & therapeutics. Band 101, Nummer 2, Februar 2004, S. 131–181, ISSN 0163-7258. doi:10.1016/j.pharmthera.2003.11.002. PMID 14761703. (Review).
   National Institute on Drug Abuse: InfoFacts: Hallucinogens – LSD, Peyote, Psilocybin, and PCP.
   Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, (2008) Stand der Drogenproblematik in Europa (PDF; 4 MB): 57. ISBN 978-92-9168-322-2.
   Erowid: Bromo-Dragonfly Dosage
   Erowid: 25I-NBOMe (2C-I-NBOMe) Images
   abc.net.au: Super-LSD sparks drug warning in Adelaide
   checkit! – Kompetenzzentrum für Freizeitdrogen: 25I-NBOMe verkauft als LSD, 28. März 2013.
   David J Nutt, Leslie A King, Lawrence D Phillips: Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. In: The Lancet. 376, 2010, S. 1558–1565, doi:10.1016/S0140-6736(10)61462-6.
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   Teri S. Krebs, Pål-Ørjan Johansen, Lin Lu: Psychedelics and Mental Health: A Population Study. In: PLoS ONE. 8, 2013, S. e63972, doi:10.1371/journal.pone.0063972.
   Heise online: Halluzinogene Drogen wie LSD oder Meskalin erhöhen nicht das Risiko für psychische Störungen, vom 22. August 2013
   P. S. Hendricks, C. B. Thorne, C. B. Clark, D. W. Coombs, M. W. Johnson: Classic psychedelic use is associated with reduced psychological distress and suicidality in the United States adult population. In: Journal of Psychopharmacology. 29, 2015, S. 280, doi:10.1177/0269881114565653.
   Robert M. Julien: Drogen und Psychopharmaka. Spektrum Verlag, 1997, S. 336.
   Zitiert aus: Robert M. Julien: Drogen und Psychopharmaka. Spektrum Verlag, 1997. Quelle: R. S. Gable: Toward a comparative overview of dependence potential and acute toxicity of psychoactive substances used nonmedically. In: The American journal of drug and alcohol abuse. Band 19, Nummer 3, 1993, S. 263–281, ISSN 0095-2990. PMID 8213692. (Review).
   N. I. Dishotsky, W. D. Loughman, R. E. Mogar, W. R. Lipscomb: LSD and Genetic Damage. In: Science. 172, 1971, S. 431–440, doi:10.1126/science.172.3982.431.
   Jih-Heng Li, Lih-Fang Lin: Genetic toxicology of abused drugs: a brief review. In: Mutagenesis. 13, 1998, S. 557–565, doi:10.1093/mutage/13.6.557.
   M. M. Cohen, Y. Shiloh: Genetic toxicology of lysergic acid diethylamide (LSD-25). In: Mutation Research. Band 47, Nummer 3–4, 1977–1978, S. 183–209, ISSN 0027-5107. PMID 99650. (Review).
   Stanislaf Grof: Topographie des Unbewussten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung. Klett-Cotta, 2002.
   Thomas Geschwinde: Rauschdrogen: Marktformen und Wirkungsweisen. Springer DE, 2007, ISBN 3-540-72045-6, S. 86 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
   Albert Hofmann: LSD - mein Sorgenkind. Die Entdeckung der Wunderdroge, Stuttgart 1993, S. 55.
   Richard Yensen / Donna Dryer: Dreißig Jahre psychedelische Forschung: Das Spring Grove Experiment und seine Folgen, in: Welten des Bewusstseins, hrsg. v. Adolf Dittrich, Albert Hofmann, Hanscarl Leunder, Bd. 4: Bedeutung für die Psychotherapie, Verlag Wissenschaft und Bildung, Berlin 1994, S. 155 - 187.
   Hanscarl Leuner: Halluzinogene. Psychische Grenzzustände in Forschung und Psychotherapie, Bern, Stuttgart, Wien 1981, S. 173 - 218, S. 204.
   Henrik Jungaberle, Peter Gasser, Jan Weinhold, Rolf Verres (Hrsg): Therapie mit psychoaktiven Substanzen. Praxis und Kritik der Psychotherapie mit LSD, Psilocybin und MDMA, Bern 2008.
   Wolfgang Schmidtbauer, Jürgen vom Scheidt: Handbuch der Rauschdrogen, Frankfurt/M 1998, S. 224ff.
   Hans-Peter Waldrich: Gehirnwäsche oder Heilverfahren. Erfahrungen mit drogengestützten Psychotherapien, Hamburg 2014.
   Erika Dyck: Psychedelic Psychiatry: LSD From Clinic to Campus. The Johns Hopkins University Press, 2008
   J. Ross MacLean, Donald C. MacDonald, F. Ogden, E. Wilby: LSD-25 and mescaline as therapeutic adjuvants. In: Harold A. Abramson (Hrsg.): The Use of LSD in Psychotherapy and Alcoholism. Bobbs-Merrill, New York 1967, S. 407–426; Keith S. Ditman & Joseph J. Bailey: Evaluating LSD as a psychotherapeutic agent. ebd., S. 74–80; Abram Hoffer: A program for the treatment of alcoholism: LSD, malvaria, and nicotinic acid. ebd., S. 353–402
   Mariavittoria Mangini: Treatment of alcoholism using psychedelic drugs: a review of the program of research. In: Journal of Psychoactive Drugs. 30, Nr. 4, 1998, S. 381–418, PMID 9924844 (PDF; 3,57 MB).
   Teri S. Krebs & Pål Ørjan Johansen: Lysergic acid diethylamide (LSD) for alcoholism: meta-analysis of randomized controlled trials. In: Journal of Psychopharmacology. 2012, 26: 994-1002. doi: 10.1177/0269881112439253
   Markus Becker: Halluzinogen: LSD hilft gegen Alkoholsucht. In: Spiegel Online. 9. März 2012
   Was die CIA von den Nazis lernte - Unkonventionelle Methoden getestet, ORF.at vom 7. April 2014.
   Langlitz, Nicolas: Better Living Through Chemistry. Entstehung, Scheitern und Renaissance einer psychedelischen Alternative zur kosmetischen Psychopharmakologie. (PDF; 873 kB), in: Christopher Coenen, Stefan Gammel, Reinhard Heil und Andreas Woyke (Hrsg.): Die Debatte über „Human Enhancement“. Historische, philosophische und ethische Aspekte der technologischen Verbesserung des Menschen. transcript: Bielefeld (2010), S. 263–286.
   Jakob Tanner: ‚Doors of Perception‘ vs. ‚Mind Control‘. Experimente mit Drogen zwischen kaltem Krieg und 1968. In: Birgit Griesecke, Marcus Krause, Nicolas Pethes und Katja Sabsch (Hrsg.): Kulturgeschichte des Menschenversuchs im 20. Jahrhundert. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 2009, S. 340–372.
   Biography of Tom Wolfe (1931-)
   Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Drogen- und Suchtbericht. Mai 2005. PDF
   Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Drogen- und Suchtbericht. Mai 2009. PDF
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   Peter Gasser: LSD-unterstützte Psychotherapie bei Personen mit Angstsymptomatik in Verbindung mit fortgeschrittenen lebensbedrohenden Erkrankungen (PDF; 413 kB)
   Die gute Seite des LSD, ein Artikel über Gassers Studie in der Zeit
   Ergebnisse der Studie in Journal of Nervous and Mental Disease (PDF; 527 kB)
   R. Andrew Sewell, John H. Halpern & Harrison G. Pope Jr: Response of cluster headache to psilocybin and LSD. In: Neurology. Bd. 66, 2006, S. 1920–1922, PMID 16801660 (PDF; 239 KB)
   Stanislaf Grof: Topographie des Unbewussten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung, S. 120. Klett-Cotta, 2002.
   William H. McGlothlin: Long-Lasting Effects of LSD on certain attitudes in normals: An experimental Proposal, Mai 1962
   Stanislav Grof: Realms of the Human Unconscious (Observations from LSD Research). Souvenir Press (E & A) Ltd, 1979, London, S. 13–14.
   P. N. Witt: d-Lysergsaeure-diaethylamid (LSD 25) im Spinnentest. In: Experientia. 7, 1951, S. 310–311, doi:10.1007/BF02150560.
   4. BtMGlV vom 21. Februar 1967
   Trip in eine andere Welt. In: Tages-Anzeiger vom 10. November 2011


   Giftiger StoffStoff mit Verdacht auf krebserzeugende WirkungLysergsäureamidPsychedelikumHalbsynthetische psychotrope SubstanzBetäubungsmittel (BtMG Anlage I)Psychotropes Mutterkornalkaloid