Generalprävention

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Definition

Das Wort Prävention stammt von dem lateinischen prae-venire "zuvorkommen, verhüten", General von lateinisch generalis "allgeimein, die ganze Gattung betreffend".

Erläuterung

Die Theorie der Generalprävention enthält folgende zwei Aussagen:

1. Je schwerer eine angedrohte Strafe ist, desto weniger würde man ein Verbot übertreten

2. Je wahrscheinlicher eine angedrohte Strafe auch wirklich verhängt wird, desto weniger übertritt man ein Verbot.

Diese Idee, andere durch die Bestrafung eines Täters von der Begehung ähnlicher Taten abzuschrecken (vgl. Abschreckungseffekt) findet sich schon bei dem griechischen Philosophen. Häufig wird in diesem Zusammenhang der Dialog Protagoras von Platon genannt, in dem es in 324a,b heißt:

((Ergänzung folgt))

Berühmt wurde die Theorie der Generalprävention im 18. und 19. Jahrundert, auch durch Autoren wie Cesare Beccaria, Samuel von Pufendorf und Anselm von Feuerbach, die die Auffassung vertraten, dass Kriminalität dann durch harte Strafen bekämpft werden könne, wenn das Verhängen der Strafen auch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten sei.

Literatur

((Ergänzung folgt))